33 weiterführende Schulen in Leipzig haben per Brief aus dem Amt für Schule erfahren, dass sie im kommenden Schuljahr aus Kostengründen keine Schwimmzeiten mehr erhalten. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ute Köhler-Siegel:
„Einmal mehr erfahren wir aus der Presse von einsamen Entscheidungen der Schulbürgermeisterin Vicki Felthaus, die die gesunde Entwicklung unserer Kinder nachhaltig negativ beeinträchtigt. Dieses Mal betrifft es den Schwimmunterricht an weiterführenden Schulen. Dabei weisen Schulleiter:innen, Sportlehrer:innen und Elternvertretungen zu Recht darauf hin, dass wir auch in der 6. und 7. Klasse immer noch große Defizite beim Schwimmen haben. Hier wird wirklich an der völlig falschen Stelle gespart!“
Anlass ist der LVZ-Artikel „Stadt streicht den Schwimmunterricht aus Kostengründen an 33 Schulen“ vom 24.03.2026. Neben den betroffenen Schulen, Lehrkräften und Elternvertretern äußert sich darin auch die Sprecherin der Leipziger Sportbäder dazu, dass ein Gespräch mit dem Amt für Schule noch ausstehe.

„Klare, verlässliche Politik bedeutet auch, dass man mit allen Beteiligten im Vorfeld spricht und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellt. Das ist hier erneut nicht passiert. Auch Stadtrat und Verwaltungsspitze waren nicht einbezogen. Transparente Kommunikation sieht anders aus!“, so Köhler-Siegel weiter.
Abschließend erklärt sie: „Wir hatten mit unserem Änderungsantrag (VIII-DS-00383-ÄA-07) zum Schulentwicklungsplan erst im vergangenen Jahr gefordert, dass jeder Schule auch eine Schwimmhalle zugeordnet wird. Damals hat uns die Verwaltung den Halbsatz „so dass jede/r Schüler:in an weiterführenden Schulen ein halbes Jahr Schwimmunterricht erhält.“ wieder gestrichen. Nun können wir erahnen, was der Grund dafür war. Wir bleiben dabei: Kinder und Jugendliche müssen sicher schwimmen können!“




















