Das Literaturhaus Leipzig ist in seinem Fortbestand gefährdet und ab 2027 auf eine Förderung durch die Stadt Leipzig angewiesen. Dazu erläutert die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Pia Heine:
„Leipzig war und ist eine Stadt des Buches und des Verlagswesens. Die Frage ist doch: Wollen wir auch in der Zukunft eine lebendige Buchstadt sein, die nicht nur Vergangenes bewahrt, sondern den Titel auch mit Leben füllt? Dann ist es unsere Pflicht, das Literaturhaus zu erhalten!“

Das Literaturhaus ist neben Buchmesse, Deutscher Nationalbibliothek, Literaturinstitut und Städtischen Bibliotheken eine zentrale Säule der Buchstadt. Seine Ausstrahlung reicht weit über Leipzig hinaus. Bis Ende 2026 konnte sich dabei das Literaturhaus aus dem Vereinsvermögen selbst finanzieren, welches sich maßgeblich aus Restmitteln der DDR speiste. Diese werden aber absehbar in 2027 aufgebraucht sein. Gleichzeitig befindet sich die Stadt Leipzig aktuell in einer prekären finanziellen Haushaltslage.
Dazu führt Heine weiter aus:
„Das Literaturhaus jetzt dafür zu bestrafen, dass es zu lange zu gut gehaushaltet hat, wäre vermessen.“
Mit dem vorliegenden Verwaltungsstandpunkt wird ein Vorschlag unterbreitet, der die Finanzierung langfristig sicherstellen soll. Die SPD-Fraktion unterstützt diesen Vorschlag ausdrücklich. Abschließend erklärt Pia Heine: „Uns ist wichtig, dass wir eine verlässliche Förderung für Kulturinstitutionen sicherstellen, ohne Träger gegeneinander auszuspielen.“




















