,

Präventive Angebote zur Gesundheitsförderung sichtbarer und erreichbarer machen

Beschlussvorschlag:

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, ausschließlich die präventiven Angebote, die im Zuständigkeitsbereich der Stadt Leipzig im Bereich Gesundheitsförderung und Suchtprävention angeboten werden, strukturierter sichtbar für Einwohner/-innen zu präsentieren.
  2. Dazu sollen die in der Stadt Leipzig bereits bestehenden städtischen Angebote sowie Angebote von freien Trägern auf der Homepage der Stadt Leipzig so dargestellt und beworben werden, dass sie Interessent/-innen transparent zur Verfügung stehen.
  3. Auch sollen Angebote im Print-Bereich so aufbereitet werden, dass städtische präventive Angebote zur Gesundheitsförderung strukturiert und transparent zur Verfügung stehen.
  4. Ebenso soll geprüft werden, wie sich weitere öffentliche Werbekampagnen (z.B. mit der L-Gruppe) eignen, um städtische Präventionsangebote noch transparenter in die Öffentlichkeit zu kommunizieren.
  5. Zudem soll geprüft werden, inwiefern Ärzte und Ärztinnen oder Apotheken sensibilisiert werden können, Patient/-innen gezielt auf städtische Präventionsangebote hinzuweisen.

Begründung:

Die Stadt Leipzig bietet eine Vielzahl von präventiven Angeboten zur Gesundheitsförderung. Diese sind jedoch auf der städtischen Homepage nicht transparent genug dargestellt. Diese mangelnde Sichtbarkeit stellt eine große Hürde zum Auffinden der Angebote dar. Präventionsangebote müssen aber, um wirksam zu sein, auch Menschen erreichen, die nicht aktiv danach suchen.

Gesundheitsförderung hat eine weitreichende Bedeutung. Viele gesundheitliche Probleme – seien es Krankheiten, Unfälle oder Suchterkrankungen – lassen sich durch Prävention vermeiden oder vermindern.

Die Belastung durch gesundheitliche Probleme ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige von großer Tragweite. Auch kann durch gezielt beworbene gesundheitliche Prävention die volkswirtschaftliche Belastung verringern werden, wenn durch die aktive Nutzung von Angeboten gesundheitliche Einschränkungen vermieden werden. Kosten und personelle Belastung im Gesundheitswesen können ebenso verringert werden wie die Ausfallzeiten von Arbeitnehmer/-innen.

Präventionsangebote sollen nicht mit hohem finanziellem und personellem Aufwand aufgebaut, vielmehr muss die Sichtbarkeit der bereits bestehenden Angebote gestärkt werden. Dadurch sollen für die Stadt keine erheblichen weiteren Kosten verursacht werden. Es eignen sich z.B. Maßnahmen wie gut sichtbare Werbekampagnen, zum Beispiel mit der L-Gruppe. Ebenso sollte das aktive Einbinden von Anlaufstellen wie Ärzt/-innen oder Apotheken geprüft werden, damit diese gezielt auf verschiedene städtische Präventionsangebote hinweisen können.

Zusammengenommen lässt sich so die Sichtbarkeit und dadurch auch der Erfolg von Präventionsangeboten erhöhen. Eine verbesserte Sichtbarkeit von Präventionsangeboten ist ein wirkungsvoller Schritt hin zu einem Gesundheitswesen, das verstärkt Augenmerk auf den Erhalt und die Stärkung von Gesundheit legt.