Immer wieder kommt es aufgrund von Personalausfällen in Leipziger Kindertagesstätten, Horten und Das Liniennetz der Zukunft sieht zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 vor, dass die Buslinie 89 nicht mehr durch die Leipziger Innenstadt fahren und auch ihre geschichtsträchtige Nummer verlieren soll. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Frank Franke erklärt dazu:
„Die Linie 89 wurde nicht ohne Grund so benannt: sie führt so nah wie keine andere Buslinie an den originalen Orten der Friedlichen Revolution entlang. Eine Verknüpfung mit der Buslinie 71 darf nicht dazu führen, dass die Liniennummer 89 aufgegeben wird.“
Hintergrund ist, dass im Zuge der Stufe 3 im „Liniennetz der Zukunft“ zum Fahrplanwechsel 13.12.2026 die Linie 89 über Wilhelm-Leuschner-Platz / Augustusplatz / Täubchenweg bis nach Anger-Crottendorf weitergeführt werden soll. Dabei soll auch die aktuelle Verkehrsführung durch die Leipziger Innenstadt entfallen. Dazu führt Franke weiter aus:

„Die Leipziger Innenstadt ist aus gutem Grund verkehrsberuhigt. Dennoch ist es gerade für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, eine Bereicherung, dass eine Buslinie zwei Haltestellen direkt innerhalb des Promenadenrings ansteuert. Eine zukünftige Führung auf dem Ring bietet gegenüber den vielen parallel fahrenden Straßenbahnen dort dagegen keinen Mehrwert.“
Daher regt die SPD-Fraktion mit einem Änderungsantrag an, eine neue Linienführung der Linie 89 durch die Innenstadt zu prüfen und die Liniennummer grundsätzlich zu erhalten. Abschließend hält Franke fest:
„Bewährte Busverbindungen bieten sowohl mit ihrer Nummerierung als auch ihrer Linienführung Verlässlichkeit für Leipzigerinnen und Leipziger. Das sollten wir nicht leichtfertig aufgeben!“




















